Mein Konzept

Coaching als Raum für Klarheit.

Ich begleite Menschen im System Schule dabei, Belastungen besser zu verstehen, eigene Bedürfnisse wieder deutlicher wahrzunehmen und neue Handlungsspielräume zu entdecken.

Meine Haltung

Lehrkräfte übernehmen täglich Verantwortung für andere Menschen. Sie gestalten Lernprozesse, bauen Beziehungen auf, begleiten Konflikte und halten Schule auch dort am Laufen, wo Rahmenbedingungen schwierig sind.

Dabei geraten die eigenen Bedürfnisse leicht aus dem Blick. Viele Belastungen im Schulalltag lassen sich nicht einfach beseitigen. Nicht alle Strukturen können unmittelbar verändert werden. Gleichzeitig erleben viele Menschen, dass es mehr Handlungsspielräume gibt, als im Stress zunächst sichtbar ist.

Coaching bedeutet für mich, gemeinsam nach diesen Handlungsspielräumen zu suchen. Es geht nicht darum, Menschen noch leistungsfähiger zu machen oder immer mehr Anforderungen zu erfüllen. Es geht darum, sich selbst klarer zu sehen, persönliche Grenzen ernst zu nehmen und langfristig gesund im Beruf zu bleiben.

Wie ich arbeite

Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte, eigene Erfahrungen und eigene Herausforderungen mit. Deshalb gibt es im Coaching keine vorgefertigten Lösungen.

Im Mittelpunkt steht zunächst das Verstehen:

  • Was belastet Sie?
  • Welche Bedürfnisse stehen hinter Ihrem Anliegen?
  • Welche Werte sind Ihnen wichtig?
  • Wo erleben Sie innere Konflikte oder Widersprüche?
  • Welche Ressourcen sind bereits vorhanden?

Gemeinsam betrachten wir Ihre Situation aus unterschiedlichen Perspektiven. Mein Ziel ist nicht, Ihnen Lösungen vorzugeben, sondern Sie dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu entdecken und nächste Schritte zu entwickeln, die wirklich zu Ihnen passen.

Für wen?

Mein Angebot richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte. Gleichzeitig sind Menschen aus anderen pädagogischen und schulischen Arbeitsfeldern willkommen, die ihre berufliche Situation reflektieren, Belastungen besser verstehen und neue Handlungsspielräume entwickeln möchten.

Das können zum Beispiel Menschen im Referendariat, in schulischen Leitungsrollen, in der Schulsozialarbeit, in multiprofessionellen Teams oder in anderen Aufgabenfeldern rund um Schule sein.

Entscheidend ist nicht die genaue Berufsbezeichnung, sondern die Bereitschaft, sich mit der eigenen Situation ehrlich und lösungsorientiert auseinanderzusetzen.

Warum Schule?

Ich bin selbst Lehrer und kenne die Herausforderungen des Schulalltags aus eigener Erfahrung. Bereits im Referendariat habe ich von externem Coaching profitiert. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wertvoll professionelle Begleitung in einem Beruf sein kann, der hohe fachliche, emotionale und organisatorische Anforderungen stellt.

Schule habe ich an manchen Stellen als rigide, widersprüchlich und festgefahren erlebt. Viele Menschen im System Schule tragen viel Verantwortung, erhalten aber zu wenig Raum für Reflexion, Supervision und Selbstfürsorge.

Neben eigenen Coaching-Erfahrungen habe ich eine umfassende Ausbildung „Coaching für die Schule“ bei der Lernlust-Akademie absolviert und mich intensiv mit Grundhaltungen und Methoden des Coachings beschäftigt.

Grenzen von Coaching

Coaching ersetzt keine Psychotherapie und keine medizinische Behandlung. Wenn psychische Erkrankungen, akute Krisen oder behandlungsbedürftige Symptome im Vordergrund stehen, kann therapeutische oder ärztliche Unterstützung notwendig sein.

Coaching kann jedoch einen wertvollen Raum bieten, um berufliche Belastungen zu sortieren, Ressourcen zu aktivieren und tragfähige Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.